Achte auf Deine Sprache

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Sprache ist ein mehrdimensionales Konzept.
Ein Beispiel:

Verbessere den Text aus dem Bild:
Ersetze Dir durch mir, Du durch ich.
-> Ich wünsche mir…

Dann: Ersetze wünsche durch bin.
-> Ich bin ein Mensch… Ich glaube an mich selbst… Ich liebe mich so wie ich bin…

Und jetzt vergleiche Deinen verbesserten Text mit dem Text im Bild. Erkennst Du die Mangel-Energie bzw die positive Affirmation?

Achte auf Deine Sprache!
Du wirst, was Du sprichst…

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Warte nicht, dass Dinge sich ändern…

Warte nicht, dass Dinge sich ändern…

Ich fühle mich bemüßigt, an folgendes zu erinnern,und ich sage gleich dabei, dass ich (auch) lange gebraucht habe, um das zu kapieren, weil es alles bisher Gelernte buchstäblich auf den Kopf stellt:
 
Die Aussage „Warte nicht, dass Dinge sich ändern, ändere sie selbst“ halte ich heute nicht mehr für geeignet, in die eigene Kraft zu kommen.
Ich fand das Bild mit dem Text ausgerechnet auf einer Seite gegen Sucht und Depression.
Was passiert, wenn ich versuche, mich an dieses Motto zu halten und es geht mir damit nicht besser? Dann muss ich mich mehr anstrengen, logisch, dann habe ich wohl noch irgendwas falsch gemacht, denn bei anderen klappt das ja anscheinend auch. Und wenn es dann immer noch nicht passiert, wenns mir dann immer noch nicht besser geht? …… Ja, so funktioniert dieses System – anstrengen, noch besser werden, Fehler vermeiden, unbedingt gesund werden wollen….
 
Das Ganze basiert auf der (irrigen) Idee, ich könnte hier irgendwas (durch meinen Willen) bewirken, und wenns nicht klappt, muss es wohl an mir liegen – wodurch genau das in die Welt gerufen bzw verstärkt wird, was gerade vermieden werden sollte: Schuld-Suche bei sich selbst mit nachfolgenden Stimmungstiefs oder was da persönlich dann alles so hochkommt.
 
Ich als Mensch halte mich bestenfalls für eine Art Wahrnehmungsorgan der universellen Energie.
 
Zwei Zitate, die ich für passend halte:
„Es irrt der Mensch, solange er strebt.“
(Johann Wolfgang von Goethe)
 
„Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“
(Arthur Schopenhauer)
 
An sich selbst arbeiten / Innenarbeit

An sich selbst arbeiten / Innenarbeit

Heute ist es mir ein Bedürfnis, allen „unbeteiligten“ / uninteressierten am Thema Innenarbeit und persönliche Entwicklung einen Trost auszusprechen.
Fragst Du zwei Weise, bekommst Du nämlich AUCH drei Antworten…

Wenn alles eins ist, wenn angeblich gilt: „innen wie außen“ – warum dann noch unterscheiden zwischen Du und ich, zwischen innen und außen, wenn es diese Trennung doch angeblich gar nicht geben soll und wenn Trennung sogar das eigentliche Problem sein soll?

Das versteht kein Mensch.

Und jetzt kommt der Trost: Die halbe (mindestens) esoterische Szene versteht es selber nicht, haha, oder kann es zumindest nicht einleuchtend erklären.

Damit wandert dieses bei mir (nachdem ich das lange auch geglaubt habe) in die Kiste WoW – Wissen ohne Wert.

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Sinn ist ein menschliches Konzept

Nach nunmehr drei Tagen innerer Einkehr und nochmaligem tiefen Ausloten meiner Traurigkeit, erkenne ich folgendes:

Es ist niemand da. Unter der Traurigkeit ist nichts, einfach nichts. Da ist niemand, der geliebt werden möchte, und da ist niemand der jemand anderen lieben könnte oder das wollen würde. Leere. Nicht depressiv, nicht jubelnd über die Freiheit – nur Leere.

Es ist egal, was ich tue, sage oder denke. Spirituelle Entwicklung ist auch nur ein Konzept. Weibliche und männliche Anteile zusammenbringen ist ebenfalls nur ein menschliches Konzept. Chakren sind ein menschliches Konzept. Ja sogar Geistiges Heilen ist ein menschliches Konzept. Ob ich mit einer Frau zusammen bin oder nicht, ist spirituell gesehen vollkommen unerheblich. Wir glauben, dass wir diese Welt ein bisschen besser machen können oder sollten, wenigstens für unser eigenes Seelenheil. Aber das ist Unsinn. Das sind nur unsere Bewertungen. Denn was bedeutet “besser“? Besser für wen? Sollten wir den Löwen davon abhalten andere Tiere zu fressen?

Die menschliche Freiheit liegt nicht darin, dass ich tun und lassen kann, was ich will, da geht nicht – Ich kann mich nicht entscheiden, eine Katze zu sein; sondern darin, dass egal was ich tue, mich spirituell gesehen absolut niemand hinterher dafür verurteilen wird.

Das Problem dabei für den Menschen ist, dass mit dieser Erkenntnis nichts mehr einen Sinn ergibt. Wozu sich noch für irgendetwas anstrengen? Ob ich heute oder in 100 Jahren sterbe, macht keinen Unterschied. Sich bemühen, etwas erreichen, gesund bleiben, die Welt retten und so weiter, das ist alles die gleiche Ebene.

Die Seele schaut auf den Menschen herab – im Prinzip schulterzuckend. Es ist ihr egal, was er tut oder unterlässt. Da findet keine Bewertung statt. Der Mensch kann nichts richtig und nichts falsch machen.

Wenn ich zum Beispiel einen Kursus in gewaltfreier Kommunikation anbiete, ist das für den Moment gesehen vielleicht ganz schön, aber spirituell gesehen wiederum vollkommen unerheblich. Ob der Kurs erfolgreich ist oder nicht, hat auf meinen spirituellen Weg keinerlei Auswirkungen.

Absolut nichts aber auch gar nichts hat Auswirkungen auf meine spirituelle Entwicklung. Ich kann hier auf der Erde komplett tun und lassen was ich will. Ich kann ein Atomkrieg anzetteln oder mich sofort umbringen. Es macht keinen Unterschied.

Wenn ich es als Mensch geschafft habe, dass meine Grundbedürfnisse erfüllt sind, und ich ansonsten frei bin, dann habe ich viel erreicht. Darüberhinaus bleibt nichts übrig. Es gibt keine sonstige Entwicklung, die ich alleine oder vielleicht nur mit jemand anderem zusammen erreichen könnte.

Das menschlich gesehen traurige daran ist, dass ich für mein sogenanntes Seelenheil nichts und niemanden mehr brauche außer mir selbst. Das menschlich gesehen wirklich tief traurige daran ist, ob wir eine Beziehung führen oder nicht, ob ich dir helfe oder nicht, ob ich mir selber helfe oder nicht, ob ich mich liebe oder dich liebe oder beides oder keins von beidem, ob ich anderen helfe, ob ich die Welt besser mache oder nicht, es spielt alles keine Rolle.

Ich kann dich verurteilen, hassen oder lieben, ich kann dir Schuld zuweisen oder es lassen, ich kann in dir meinen Spiegel erkennen, und daraus etwas lernen oder auch nicht – es spielt alles keine Rolle.

Da ist niemand, nicht Gott, nicht die Engel, nicht meine Seele – wirklich niemand, den das auch nur für 50 Cent interessieren würde. Alles vollkommen Banane. Alles gleich wichtig oder gleich unwichtig.

Geschätzte 90 % der Menschen aus der sogenannten esoterischen Szene erzählen blanken Unsinn. Edelsteine, Räucherstäbchen, Dankbarkeit, Verzeihen und Mitgefühl – alles genauso wichtig oder unwichtig wie Bombe, Bordell oder Bronchitis.

Meine ganze Aufgabe als Mensch besteht darin, genau hier und genau jetzt zufrieden zu sein. Wenn ich einsam sein möchte, und dafür andere Menschen vor den Kopf stoße, dann ist das eben so. Wenn ich soziale Kontakte haben möchte, und dafür ein ganz netter Mensch bin, dann ist das auch in Ordnung. Alles gleich-wertig.

Natürlich gibt es Ursache und Wirkung auf dieser Ebene. Wenn ich eine Tasse fallen lasse, geht sie kaputt. Wenn ich jemanden umbringe, werde ich dafür vermutlich vor Gericht gestellt und verurteilt, dann bestraft. Wenn ich nett bin, habe ich soziale Kontakte. Wenn ich schlechte Laune habe, will niemand etwas mit mir zu tun haben. Ursache und Wirkung auf der Tisch-Ebene.

Die sieben hermetischen Gesetze bestimmen unsere Welt. Natürlich gelten diese. Aber eben nur auf dieser Ebene. Ich kann mich als Mensch nicht über diese Gesetze hinwegsetzen. Sie gelten, ob mir das nun bewusst ist oder nicht, ob es mir passt oder nicht. Man kann sie lernen oder sie nicht lernen und sich dann wundern.

Aber darüber hinaus gibt es nichts von Wichtigkeit. Sinn ist ein menschliches Konzept.

“Der Rest ist schweigen.“
(Hamlet)

Leitungswasser aufbereitet

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Ich habe schon seit einiger Zeit einen Wasseraufbereiter. Das Wasser schmeckt viel weicher und hilft mir gegen Übersäuerung bzw es hilft mir bei der Reinigung. Es wird empfohlen, dass Wasser hinterher noch zu filtern, aber ich war bisher zu faul dazu.

Nun habe ich es – neues Jahr, neue Gewohnheiten 😉 – mal getan. Das Ergebnis: Siehe Bild.

Was da im Filter, ein normaler Kaffeefilter, zu sehen ist, ist nicht etwa beigemischter Joghurt, sondern das, was wir alle sonst lustig mittrinken. Wohlgemerkt dies ist das Extrakt aus nur 1,5 Liter Leitungswasser. Ich war doch einigermaßen erschrocken.

Na denn Prost Neujahr! 🙂